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Dies ist keine offizielle Seite von Monolith Games. Die Verwendung der Bilder, falls nicht anders angegeben, wurde von Monolith Games genehmigt.

Seid Ihr auch so fasziniert von der griechischen Antike mit ihren Sagen und Mythen, nahezu unbesiegbaren Helden, Göttern und Monstern? Wolltet Ihr schon immer einmal als ein griechischer Gott über das Schlachtfeld schreiten? Na dann seid Ihr hier genau richtig... bei

Worum geht es?

Mythic Battles: Pantheon ist ein Miniaturenspiel für 2 bis 4 Spieler, in welchem Ihr die Rolle eines griechischen Gottes übernehmt und gegen einen anderen Spieler, der sich ebenfalls einen Gott ausgesucht hat, antretet. Alle Götter besitzen dabei ganz unterschiedliche Fähigkeiten. Neben den Göttern sind auch noch griechische Helden, Monster und Truppen anzutreffen (und auch TITANEN). Alle mit nahezu einzigartigen Fähigkeiten. Das Ziel des Spiels ist es, entweder den griechischen Gott aller seiner Lebenspunkte zu berauben oder vier sogenannte Ompahlos (religiöse Steine, die die göttlichen Energien aufgenommen haben) einzusammeln. Das Spiel bietet neben den üblichen Modi wie 1 vs 1, 2 vs 2, 1 vs 3 oder jeder gegen jeden auch noch spezielle Szenarien, in denen Ihr Geschichten aus der griechischen Mythologie nachspielt, welche sogar auf zwei Spielbrettern gleichzeitig stattfinden. Produziert wird das Spiel von Monolith Games, die 2015 einen Riesenerfolg bei Kickstarter mit Conan-The-Boardgame hingelegt haben.

Was zeichnet das Spiel aus?

  • Griechische Mythologie
  • Charaktere mit unterschiedlichen Fähigkeiten
  • Interessante Kartenzieh-Mechanik für Einheitenaktivierung
  • Intelligente "Manipulation" der Würfelwürfe
  • Hochdetaillierte Miniaturen (ohne verbogene Waffen)
  • Nachspielen von griechischen Sagen (Szenarios)
  • Einheitenauswahl zu Beginn des Spieles abwechselnd aus vorher festgelegten Einheiten.
  • Einheiten mit mehreren Lebenspunkten verlieren bei Lebenspunktverlust gegebenenfalls auch Spezialfähigkeiten, Angriffs-, Bewegungspunkte, Abwehr, usw.

Was ist in der Box?

  • 6 Szenarios
  • Miniaturen
    • 4 Götter (Zeus, Athene, Ares und Hades)
    • 5 Helden (Herakles, Achilles, Odysseus, Leonidas, Atalante)
    • 4 Monster (Hydra, Minotaurus, Medusa, Zerberus)
    • 6 Truppen (3 Spartiaten, 5 Hopliten, 4 Amazonen, 2 Zentauren, 6 Hunde der Unterwelt, 4 Krieger der Unterwelt)
  • 13 Charakter-Tableaus
  • 146 Karten
  • 15 Omphalos-Steine
  • 15 Würfel
  • 20 unterschiedliche Marker
  • 2 doppelseitige Spielbretter
  • 24 Geländeteile aus Pappelementen

Wie funktioniert es?

Das Spiel befindet sich noch in der Kickstarter-Phase, allerdings hatte ich auf der Spiel 2016 in Essen die Möglichkeit, das Spiel selbst anzutesten. Im Folgenden wird der Ablauf in einem 2-Spieler-Spiel erklärt.

1. Wahl der Einheiten
Vor dem eigentlichen Spiel müssen die Spieler abwechselnd aus einem zuvor zusammengestellten Einheitenvorrat ihre Armeen zusammenstellen. Dazu stehen ihnen 12 Armeepunkte zur Verfügung. Und hier beginnt es auch schon bereits taktisch zu werden. Der erste Spieler wählt zuerst einen Gott (Götter kosten keine Armeepunkte, da sie der Dreh- und Angelpunkt des Spiels sind). Danach wählt der zweite Spieler seinen Gott und anschließend die erste Einheit, für die er dann auch Armeepunkten bezahlen muss. Dann ist wieder der andere Spieler dran und darf eine Einheit wählen. Dies geht nun so lange hin und her, bis beide Parteien ihre 12 Punkte ausgegeben haben. Helden und Monster kosten in der Regel 3 bis 4 Punkte und Truppen 1 Punkt. Die anderen Götter werden aus dem Spiel genommen.

Die Einheiten sollen am Beispiel eines Helden näher beleuchtet werden:

Achilles kostet 4 Armeepunkte, bringt 4 Aktivierungskarten und 2 Kriegskunstkarten (Art of War cards) mit sich. Mit den Aktivierungs- und Kriegskunstenkarten aller gewählten Einheiten bildet jeder Spieler einen eigenen Kartenstapel der gemischt wird und dann verdeckt auf den Tisch gelegt wird. Die Funktion dieses Stapels wird später erklärt. Weiterhin besitzt Achilles noch Talente und Spezialkräfte.Ein Status-Clip hebt die aktuellen Charakterwerte hervor. In dem obigen Beispiel hat Achilles anscheindend schon zwei Wunden erlitten, denn sein Angriff (Schwert) hat sich von 7 auf 6 und seine Verteidigung (Schild) von 8 auf 7 verschlechtert. Die Reichweite (Bogen) ist bei 0 geblieben. Die Bewegung (Fuß) ist weiterhin 1 und Achilles hat auch immernoch Zugriff auf beide Spezialkräfte( Fragezeichen). Seine Lebenspunkte (Herz) wurden von 6 auf 4 reduziert. Götter und Monster besitzen ebenfalls solche Charaktertableaus. Truppen besitzen immer so viele Lebenspunkte wie sie Modelle haben. D.h. ein Modell entspricht einem Lebenspunkt.

2. Die Schlacht beginnt
Zu Beginn der Schlacht erhält jeder Spieler 3 zusätzliche Kriegskunstkarten auf die Hand und zieht dann 3 weitere Karten von seinem vorbereiteten Kartenstapel. (Es gibt kein Maximum der Handkarten). Nun beginnt der Spieler, der bei der Einheitenwahl begonnen hat. Zuerst zieht er die oberste Karte seines Kartenstapels auf die Hand, dann stehen ihm folgende Aktionen zur Verfügung:

  1. eine Einheit aktivieren. Dazu benötigt der Spieler die passende Aktivierungskarte der Einheit auf der Hand. Diese legt er auf seinen Ablagestapel. Es steht die normale und die Spezialaktivierung zur Verfügung
    • normale Aktivierung - Die Einheit kann bis zu 2 Aktionen (Laufen, Kämpfen, Omphalos aufheben) durchführen. Nach einem Angriff darf sich eine Einheit nicht mehr bewegen, denn nur Feiglinge laufen nach einem Kampf davon ;).
    • Spezialaktionen - Die Einheit kann eine Spezialaktion ausführen (Aufstellen der Einheit in der Startzone, Rennen (plus 1 Bewegung), einen Omphalos absorbieren (nur Götter)).
  2. eine Kriegskunstkarte ablegen, um zwei Karten verdeckt von seinem Stapel zu ziehen.
  3. eine Kriegskunstkarte ablegen, um eine Karte gezielt aus dem Stapel herauszusuchen. Danach muss der Stapel wieder gemischt werden.
  4. eine Kriegskunstkarte ablegen, um eine weitere Einheit zu aktivieren.
  5. eine Kriegskunstkarte ablegen, um eine Spezialkraft der Einheit zu nutzen (falls die Spezialkraft eine Kriegskunstkarte kostet)
  6. eine Kriegskunstkarte ablegen, um eine besiegte Truppeneinheit wieder im Feld des Gottes auf das Spielfeld zurückzuholen. Dies ist nur bei Truppen erlaubt. Ausgeschiedene Helden und Monster können nicht wieder auf das Spielfeld zurückgeholt werden.
  7. passen und eine weitere Karte auf die Hand ziehen.

Jede der fünf genannten Aktionen mit Kriegskunstkarten (2. bis 6.) kann jeweils einmal pro Spielerphase durchgeführt werden.

Danach ist der zweite Spieler an der Reihe und verfährt wie oben beschrieben. Die Spieler wechseln sich dann immer wieder ab. Die Kriegskunstkarten geben den Spielern viele Optionen. Man sollte dabei aber bedenken, dass einem nur eine gewisse Anzahl zur Verfügung steht.

Der Kampf
Greift ein Spieler mit einer Einheit eine oder mehrere Einheiten des Gegners an, so wirft er für jeden Angriff separat die entsprechende Anzahl von Angriffswürfeln (entsprechend der Zahl unter dem Schwert-Symbol in den Charakterwerten). Dabei muss er gleich oder höher dem Verteidigungswert des Ziels würfeln. Die Würfel sind sechsseitig mit den Werten 1 bis 5 und einer Leerseite.

Einheiten wie Götter können z.B. einen Verteidigungswert von 8 besitzen. Ihr fragt Euch bestimmt, wie man mit einem Würfel mit Augenzahlen von 1 bis 5 eine 8 erreichen soll? Hier kommt eine interessante Würfelregel ins Spiel, die es einem erlaubt, seinem Würfelglück etwas auf die Sprünge zu helfen. Ein Beipiel soll dies verdeutlichen.
Die angegriffene Einheit besitzt eine Verteidigung von 8. Der Angreifer erzielt folgendes Würfelergebnis:

Folgende Modifikationsoptionen stehen dem Angreifer nun zur Verfügung, um die Verteidigung von 8 zu überwinden:

  • 5en "explodieren" und können nochmals geworfen werden. Das neue Ergebnis wird auf die 5 aufaddiert. Dies bedeutet, dass ab einer 3 eine Wunde erzielt werden würde. Es bedeutet aber auch, dass bei einer Augenzahl kleiner als 3 keine Wunde erzielt werden würde.
  • Durch das "Opfern" (Wegnehmen) eines Würfels (Augenzahl egal) kann die Augenzahl eines anderen gewürfelten Würfels um 1 erhöht werden. Dies heißt, dass z.B. durch Opfern einer 2 aus der 4 eine 5 gemacht werden kann, die dann ebenfalls explodieren darf. Dem Angreifer stünden dann zwei 5en zur Verfügung und ein letzter Würfel, der genutzt werden kann, um nach dem Explodieren der 5en die Augenzahl eines Würfels um 1 zu erhöhen. Der Angreifer könnte aber auch auf Nummer sicher gehen, aus der 4 keine 5 machen, die erste 5 nicht explodieren lassen und die 3 anderen Würfel opfern, um direkt einen sicheren Treffer zu erreichen (Er braucht ja eine 8).

Leerseiten, die vor den Modifikationen gewürfelt wurden, können gegebenenfalls für besondere Charaktertalente (wie z.B. Einheiten wegschleudern) genutzt werden.

Die Miniaturen

Die Miniaturen sind wirklich grandios. Auf der Spiel 2016 hatte Monolith Games bereits die ersten Produktions-Miniaturen dabei und ich konnte mein Probespiel damit absolvieren. Die Figuren zeichnen sich dadurch aus, dass für Waffen ein härterer Kunststoff als der für den Körper der Miniatur verwendet wird. Dadurch vermeidet man, dass sich die Waffen verbiegen (NO BENDY-WEAPONS, HURRAY). Die Götter überragen die "Normalsterblichen" deutlich und man hat wie bei X-Wing das Gefühl, mitten im Dog-Fight bzw. God-Fight zu sein.
Hier zwei Bilder aus Essen von der Spiel 2016 von Zeus und Ares mit zwei Zentauren.

Sollte ich mir das Spiel kaufen?

Aktuell ja nur über Kickstarter verfügbar, müssen wir natürlich noch eine Weile auf ein endgültiges Review warten. Allerdings war ich als kleiner Junge schon immer ein riesiger Fan der griechischen Antike. Kleine, griechische 1/72-Soldaten kämpften bei mir im Kinderzimmer mit dem trojanischen Pferd gegen die Trojaner. Es waren sogar ein richtiger Zyklop und Odysseus dabei. Folglich konnte ich mich nicht lange zurückhalten und habe das Projekt bei Kickstarter unterstützt. Die Möglichkeit in Essen auf der Spiel ein Probespiel zu machen und mich mit den Entwicklern zu unterhalten, haben mich in meiner Entscheidung nur noch bestärkt. Dass ich eine Sonderminiatur von Herakles erhalten habe, hatte damit aber nichts zu tun ;).

Vielen Dank nochmals, Leonidas ;)

Einheiten zu aktivieren und mit ihnen zu kämpfen, hat wirklich enorm viel Spaß bereitet. Dass man dabei Einfluss auf sein Würfelglück nehmen kann, ist eine erfrischende Erneuerung. Sehr interessant ist, dass momentan Verhandlungen zwischen Monolith Games und Fantasy Flight Games (FFG) laufen, da FFG Mythic-Battles-Pantheon gerne für seine Turniere (Organized Play) gewinnen würde.

Vor- und Nachteile

+ griechische Mythologie
+ grandiose Miniaturen
+ Unterschiediche Charaktere und Monster (Fähigkeiten)
+ "Manipulation" des Würfelglücks
- aktuell nur auf englisch und französisch

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